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Kardinal Christoph Schönborn hat zwei neue Bischofsvikare ernannt: Pfarrer P. Dariusz Schutzki CR tritt als Bischofsvikar für Wien-Stadt die Nachfolge von Prälat Karl Rühringer an, Pfarrer Msgr. Rupert Stadler ist als Bischofsvikar für das Vikariat Unter dem Wienerwald Nachfolger von P. Amadeus Hörschläger OCist.
Die beiden neuen Bischofsvikare werden ihr Amt am 1. September antreten. Prälat Rühringer wird sich dann verstärkt seinem Amt als Erstvorantwortlicher für den Stephansdom als Domdekan widmen, P. Hörschläger wird Stadtpfarrer von Baden-St.-Stephan.
Im Gespräch mit dem „Pressedienst der Erzdiözese Wien” betonten die beiden neuernannten Bischofsvikare am 23. März, dass sie für eine Kirche „der offenen Herzen und der offenen Türen” eintreten. „Mission first”, „Mission an erster Stelle” sei für sie ein Herzensanliegen, so Schutzki und Stadler übereinstimmend.
Wie ihre Vorgänger verstehen sie ihre Aufgabe als Brückenfunktion zwischen dem Bischof „und den Pfarrern und Pfarrgemeinderatsmitgliedern” an Ort und Stelle. Die beiden neuen Bischofsvikare wollen ihre pfarrlichen Aufgaben in entsprechender Form beibehalten.
(C)kathbild.at/Rupprecht
Pfarrer Schutzki wurde 1964 in Koscierzyna bei Danzig in Polen geboren und dort getauft. Dort hat er auch die Grundschule und das Gymnasium absolviert.
Danach trat er in den Orden der Resurrektionisten ein. Das philosophisch-theologische Studium in Krakau hat er mit Studien in Rom (1985/86) an der Gregoriana erweitert und mit der Diplomarbeit abgeschlossen. 1990 wurde er in Krakau zum Priester geweiht und gleich danach zum Kaplan in St. Othmar/Wien-Landstraße berufen.
1997 wurde er als Pfarrer in Prellenkirchen und Deutsch Haslau eingesetzt. Seit September 2003 ist Pfarrer Schutzki wieder in St. Othmar tätig. 2005 wurde er von Kardinal Schönborn zum Dechanten für den 3. Bezirk ernannt und 2010 in diesem Amt bestätigt.
In seiner Arbeit als Dechant ist Pfarrer Schutzki die Zufriedenheit der Priester besonders wichtig: „Wenn die Pfarrer glücklich sind und Freude haben, können sie das auch ausstrahlen”, so der neue Bischofsvikar, der in seiner neuen Funktion zugleich die vielen Priester aus dem Ausland und die mehr als 25 Prozent Wiener Katholiken mit „Migrationshintergrund” repräsentiert.
Sowohl Schutzki als auch Stadler unterstrichen die Bedeutung des Vorgangs „Apostelgeschichte 2010”. Die beiden neuen Bischofsvikare betonten die Bedeutung des innerkirchlichen Dialogs: „Wir brauchen Kooperation und Kommunikation in der Kirche – auf allen Ebenen”.